Integrierte Fassaden

Die integrierte Fassade wurde von der Josef Gartner GmbH 1968 patentiert. Wir haben uns damals von Mies van der Rohes Credo „weniger ist mehr“ inspirieren lassen und entwickelten die „integrierte Fassade“. Neben ihrer Hauptfunktion, die Verglasung zu halten, werden die Rahmenkomponenten zur Heizung und Kühlung mit Wasser durchströmt. Man kann dadurch weitgehend auf Heizkörper und zum Teil auch auf Klimaanlagen verzichten.

 

Die Eigenschaften der integrierten Fassade:

  • Erzeugung eines angenehmen Raumklimas auch in nächster Nähe der Glasflächen
  • Effizientere Raumnutzung
  • Unterbindet fallende Kaltluftströme in hohen Räumen (z. B. in Hallen Atrien, Galerien)
  • Verhindert Kondensatbildung bei Glasdächern, Kuppeln oder Bereichen mit hoher Luftfeuchtigkeit
    (z. B. Schwimmbäder, botanische Gärten)
  • Erfüllt hohe hygienische Anforderungen
    (z. B. Krankenhäuser)
  • Sparsamer Umgang mit natürlichen Ressourcen durch Senkung des Energieverbrauches 

Dies wird erreicht durch:

  • Vollelementierte, vorgefertigte und geprüfte Rahmenelemente
  • Geschlossene Wasserkreislaufsysteme mit mechanischen oder elektronischen Ventilen
  • Sehr gute thermische Trennung zwischen innerem und äußeren Rahmenanteil
  • Als Strahlungskörper reicht eine Vorlauftemperatur von 40 bis 50 °C

GARTNER hat mehr als 500 integrierte Fassaden fertiggestellt. Jüngste Beispiele sind z. B. komplexe Gebäudehüllen für die BMW Welt in München sowie das EMPAC in Troy, NY. Schon in der frühen Planungsphase teilen wir gerne unser Fachwissen mit Architekten und Planern. Die Entwicklung individueller Lösungen unter Berücksichtigung aller projektrelevanten Aspekte stellt für uns eine besondere Herausforderung dar.

 

 

freccino.jpg Siehe Objekte mit gleichem Fassadentyp